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von E. Martin

European Energy Forum: Unterschied zwischen den Versionen

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== Kurzdarstellung und Geschichte==
== Kurzdarstellung und Geschichte==
Selbstdarstellung: ''"Der EEF organisiert Veranstaltungen, bei denen sich Hauptakteure des Energiesektors treffen und alle Energiethemen diskutieren können."''<ref>[http://www.europeanenergyforum.eu/ EEF Startseite] abgerufen am 04.09.2013</ref>
Selbstdarstellung: ''"Der EEF organisiert Veranstaltungen, bei denen sich Hauptakteure des Energiesektors treffen und alle Energiethemen diskutieren können."'' <ref>[http://www.europeanenergyforum.eu/ EEF Startseite] abgerufen am 04.09.2013</ref>




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(Stand: Juli 2013) Quelle: <ref>[http://www.europeanenergyforum.eu/about-us/governance Governance] Webseite EEF, abgerufen am 14.07.2013</ref>
(Stand: Juli 2013) Quelle: <ref>[http://www.europeanenergyforum.eu/about-us/governance Governance] Webseite EEF, abgerufen am 14.07.2013</ref>
Mitglieder
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(Stand: September 2013) Quelle: <ref>[http://www.europeanenergyforum.eu/members/active/all Active members] Webseite EEF, abgerufen am 04.09.2013</ref>


===Verbindungen===
===Verbindungen===
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== Fallstudien und Kritik ==
== Fallstudien und Kritik ==
===2013 Palmöl-Reise mit Europaabgeordneten===
===2013 Palmöl-Reise mit Europaabgeordneten===
Das European Energy Forums (EEF) hat zusammen mit einem der größten europäischen Palmölimporteure [[Neste Oil]] eine Reise nach Singapur und Malaysia für Europaabgeordnete und ihre Mitarbeiter vom 01.-04.05.2013 organisiert. Offiziell wurde die Reise als „fact-finding mission“ für Abgeordnete beworben, doch das Programm hat die Industrie bestimmt.<br />
Das European Energy Forums (EEF) hat zusammen mit einem der größten europäischen Palmölimporteure [[Neste Oil]] vom 01.-04.05.2013 eine Reise nach Singapur und Malaysia für Europaabgeordnete und ihre Mitarbeiter organisiert. Offiziell wurde die Reise als „fact-finding mission“ für Abgeordnete beworben. Die Politiker sollten sehen, wie nachhaltig das Palmöl produziert wird. Dabei wurde das Programm von der Industrie bestimmt.<br />
Im Europaparlament entschied der Industrieausschuss am 27.06.2013 über die künftige Förderung von Agrotreibstoff, im Juli 2013 stimmt der Umweltausschuss ab. Die EU-Kommission will die Förderbedingungen verschärfen.<br />
Im Europaparlament entschied der Industrieausschuss am 27.06.2013 über die künftige Förderung von Agrotreibstoff, im Juli 2013 stimmt der Umweltausschuss ab. Die EU-Kommission will die Förderbedingungen verschärfen.<br />
Ein Reiseteilnehmer war [[Alejo Vidal-Quadras]], gleichzeitig Vizepräsident von EEF und Europaparlament. Er sitzt im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments und verfasst dort als Berichterstatter die Empfehlungen zur Agrotreibstoff-Förderung.
Ein Reiseteilnehmer war [[Alejo Vidal-Quadras]], gleichzeitig Vizepräsident von EEF und Europaparlament. Er sitzt im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments und verfasst dort als Berichterstatter die Empfehlungen zur Agrotreibstoff-Förderung.
deutsche Fraktionskollegin [[Christa Klaß]] von der CDU, die als Schattenberichterstatterin zur Kraftstoffqualitäts-Richtlinie im Umweltausschuss sitzt.
deutsche Fraktionskollegin [[Christa Klaß]] von der CDU, die als Schattenberichterstatterin zur Kraftstoffqualitäts-Richtlinie im Umweltausschuss sitzt.
  waren noch drei weitere Abgeordnete dabei, alle auch Mitglied im EEF: Giles Chichester von den Konservativen, der Liberale Cristian Silviu Bușoi und Roger Helmer von der euroskeptischen Fraktion EFD. Drei der fünf Parlamentarier brachten einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit, außerdem nahmen vier Vertreter von Neste Oil und zwei vom EEF teil.
  waren noch drei weitere Abgeordnete dabei, alle auch Mitglied im EEF: Giles Chichester, Cristian Silviu Bușoi und Roger Helmer. 3 der 5 Parlamentarier brachten eineN MitarbeiterIn mit, außerdem nahmen 4 Vertreter von Neste Oil und 2 vom EEF teil.


Quelle: <ref>[http://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/klassenausflug-mit-der-industrie Klassenausflug mit der Industrie] Der Freitag vom 18.06.2013, abgerufen am 04.09.2013</ref>
Quelle: <ref>[http://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/klassenausflug-mit-der-industrie Klassenausflug mit der Industrie] Der Freitag vom 18.06.2013, abgerufen am 04.09.2013</ref>
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Offiziell bezeichnet sich das Forum als „unabhängige Non-Profit-Organisation“, die „weder politische noch wirtschaftliche Interessen“ verfolgt, sondern durch verschiedene Veranstaltungen einen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ermöglicht. In Wirklichkeit ist es eine gefährliche und auch anrüchige Nähe. Denn aktive Mitglieder können nur Europaabgeordnete werden – das Geld aber kommt zum allergrößten Teil von der Industrie, die von den Parlamentariern reguliert werden soll.
Offiziell bezeichnet sich das Forum als „unabhängige Non-Profit-Organisation“, die „weder politische noch wirtschaftliche Interessen“ verfolgt, sondern durch verschiedene Veranstaltungen einen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ermöglicht. In Wirklichkeit ist es eine gefährliche und auch anrüchige Nähe. Denn aktive Mitglieder können nur Europaabgeordnete werden – das Geld aber kommt zum allergrößten Teil von der Industrie, die von den Parlamentariern reguliert werden soll.


die Firmen als assoziierte Mitglieder kaufen sich ihren Einfluss für mindestens 7.000 Euro pro Jahr. Neste Oil gehört zu den Sponsoren, aber auch andere Ölfirmen wie BP, Shell oder ExxonMobil. Aus Deutschland sind beispielsweise die vier großen Energiekonzerne im EEF vertreten: Eon, EnBW, RWE und Vattenfall.
die Firmen als assoziierte Mitglieder kaufen sich ihren Einfluss für mindestens 7.000 Euro pro Jahr. Neste Oil gehört zu den Sponsoren, aber auch andere Ölfirmen wie BP, Shell oder ExxonMobil.  


== Weiterführende Informationen ==
== Weiterführende Informationen ==

Version vom 4. September 2013, 09:47 Uhr

European Energy Forum
Rechtsform Non-profit Organisation unter Elsaß-Mosel-Recht und belgischem Recht
Tätigkeitsbereich <text>
Gründungsdatum <text>
Hauptsitz Avenue Ariane 7, 1200 Brüssel
Lobbybüro
Lobbybüro EU <text>
Webadresse www.europeanenergyforum.eu

Das European Energy Forum (EEF) ist eine sogenannte Intergroup, eine informelle Gruppe von Abgeordneten des Europäischen Parlaments und großer europäischer Konzernen der Energiebranche.


Kurzdarstellung und Geschichte

Selbstdarstellung: "Der EEF organisiert Veranstaltungen, bei denen sich Hauptakteure des Energiesektors treffen und alle Energiethemen diskutieren können." [1]


Organisationsstruktur und Personal

Vorstand 2009 – 2014


Vize-PräsidentInnen Partei Land
Jerzy Buzek EPP Polen
Norbert Glante S&D (SPD) Deutschland German European Security Association, Vorstand
Edit Herczog S&D Hungary
Romana Jordan EPP Slovenien
Herbert Reul EPP (CDU) Deutschland
Paul Rübig EPP Österreich
Britta Thomsen S&D Dänemark


Direktoren Partei Land
Daniel Caspary EPP (CDU) Deutschland
Robert Goebbels S&D Luxemburg
Corinne Lepage ALDE Frankreich
Justas Vincas Paleckis S&D Litauen
Vittorio Prodi S&D Italien
Vladimir Remek GUE-NGL Tschechische Republik
Vladimir Urutchev EPP Bulgarien
Inese Vaidere EPP Lettland
Lambert van Nistelrooij EPP Niederlande

(Stand: Juli 2013) Quelle: [2]


Mitglieder 33 Europaabegeordnete als "Active Members" darunter:

Active Members
Christa Klaß EPP (CDU)
Werner Langen EPP (CDU)
Angelika Niebler EPP (CSU) ZDF-Fernsehrat, Mitglied

(Stand: September 2013) Quelle: [3]


Verbindungen

Assoziierte Mitglieder sind zum Beispiel:
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
BP
European Chemical Industry Council (Cefic)
Chevron
E.ON
EnBW
ExxonMobil
RWE
Shell
Siemens
Vattenfall

Quelle: [4]


Finanzen

Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden


Lobbystrategien und Einfluss

Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder; erkennbare Konstanten, Einflussstrategien; Abschätzung des Einflusses; Wichtigkeit des Akteurs


Fallstudien und Kritik

2013 Palmöl-Reise mit Europaabgeordneten

Das European Energy Forums (EEF) hat zusammen mit einem der größten europäischen Palmölimporteure Neste Oil vom 01.-04.05.2013 eine Reise nach Singapur und Malaysia für Europaabgeordnete und ihre Mitarbeiter organisiert. Offiziell wurde die Reise als „fact-finding mission“ für Abgeordnete beworben. Die Politiker sollten sehen, wie nachhaltig das Palmöl produziert wird. Dabei wurde das Programm von der Industrie bestimmt.
Im Europaparlament entschied der Industrieausschuss am 27.06.2013 über die künftige Förderung von Agrotreibstoff, im Juli 2013 stimmt der Umweltausschuss ab. Die EU-Kommission will die Förderbedingungen verschärfen.
Ein Reiseteilnehmer war Alejo Vidal-Quadras, gleichzeitig Vizepräsident von EEF und Europaparlament. Er sitzt im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments und verfasst dort als Berichterstatter die Empfehlungen zur Agrotreibstoff-Förderung. deutsche Fraktionskollegin Christa Klaß von der CDU, die als Schattenberichterstatterin zur Kraftstoffqualitäts-Richtlinie im Umweltausschuss sitzt.

waren noch drei weitere Abgeordnete dabei, alle auch Mitglied im EEF: Giles Chichester, Cristian Silviu Bușoi und Roger Helmer. 3 der 5 Parlamentarier brachten eineN MitarbeiterIn mit, außerdem nahmen 4 Vertreter von Neste Oil und 2 vom EEF teil.

Quelle: [5]

Offiziell bezeichnet sich das Forum als „unabhängige Non-Profit-Organisation“, die „weder politische noch wirtschaftliche Interessen“ verfolgt, sondern durch verschiedene Veranstaltungen einen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ermöglicht. In Wirklichkeit ist es eine gefährliche und auch anrüchige Nähe. Denn aktive Mitglieder können nur Europaabgeordnete werden – das Geld aber kommt zum allergrößten Teil von der Industrie, die von den Parlamentariern reguliert werden soll.

die Firmen als assoziierte Mitglieder kaufen sich ihren Einfluss für mindestens 7.000 Euro pro Jahr. Neste Oil gehört zu den Sponsoren, aber auch andere Ölfirmen wie BP, Shell oder ExxonMobil.

Weiterführende Informationen

  • …

Einzelnachweise

  1. ↑ EEF Startseite abgerufen am 04.09.2013
  2. ↑ Governance Webseite EEF, abgerufen am 14.07.2013
  3. ↑ Active members Webseite EEF, abgerufen am 04.09.2013
  4. ↑ Associate Members Webseite EEF, abgerufen am 04.09.2013
  5. ↑ Klassenausflug mit der Industrie Der Freitag vom 18.06.2013, abgerufen am 04.09.2013