Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren
von E. Martin

Otmar Issing: Unterschied zwischen den Versionen

Gordon Barnard (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
Hendrik Lenk (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
{{Seitenwechsel-Box}}
{{Seitenwechsel-Box}}
{{Finanzlobby-box}}
{{Finanzlobby-box}}
''(* 27. März 1936 in Würzburg)'', deutscher Ökonom, Als Führungsperson in der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank war Issing eine zentrale Figur der deutschen Geld- und Wirtschaftspolitik. Er galt als einer der führenden Vertreter der Theorierichtung des [[Monetarismus]] in Deutschland.  
''(* 27. März 1936 in Würzburg)'', deutscher Ökonom. Als Führungsperson in der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]] und der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] war Issing eine zentrale Figur der deutschen Geld- und Wirtschaftspolitik. Er galt als einer der führenden Vertreter der Theorierichtung des [[Monetarismus]] in Deutschland.  


[[Angela Merkel]] berief den Goldman Sachs-Berater im Oktober 2008 zum Vorsitzenden der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]]<ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,587085,00.html Kanzlerin beruft Issings Expertengruppe] Spiegel-online, 28. Oktober 2008, abgerufen am 14. Mai 2010.</ref>
[[Angela Merkel]] berief den Goldman Sachs-Berater im Oktober 2008 zum Vorsitzenden der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]]<ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,587085,00.html Kanzlerin beruft Issings Expertengruppe] Spiegel-online, 28. Oktober 2008, abgerufen am 14. Mai 2010.</ref>


Aus lobbykritischer Sicht ist Issings Seitenwechsel im Jahr 2007 von der EZB zu Goldman Sachs höchst problematisch. Hier läuft ein Top-Manager einer der wichtigsten Regulierungsbehördern zu einer der wichtigsten Banken der Welt über.   
Aus lobbykritischer Sicht ist Issings Seitenwechsel im Jahr 2007 von der EZB zu [[Goldman Sachs]] höchst problematisch. Hier läuft ein Top-Manager einer der wichtigsten Regulierungsbehördern zu einer der wichtigsten Banken der Welt über.   


==Karriere==
==Karriere==
Zeile 26: Zeile 26:
<references/>
<references/>


[Kategorie:Person]
[[Kategorie:Person]]
[Kategorie:Seitenwechsel]
[[Kategorie:Seitenwechsel]]
[[Kategorie:Finanzlobby]]
[[Kategorie:Finanzlobby]]
[[Kategorie:Regulierungsbehörde]]
[[Kategorie:Regulierungsbehörde]]

Version vom 20. Juni 2011, 19:24 Uhr

Vorlage:Seitenwechsel-Box

(* 27. März 1936 in Würzburg), deutscher Ökonom. Als Führungsperson in der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank war Issing eine zentrale Figur der deutschen Geld- und Wirtschaftspolitik. Er galt als einer der führenden Vertreter der Theorierichtung des Monetarismus in Deutschland.

Angela Merkel berief den Goldman Sachs-Berater im Oktober 2008 zum Vorsitzenden der Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur[1]

Aus lobbykritischer Sicht ist Issings Seitenwechsel im Jahr 2007 von der EZB zu Goldman Sachs höchst problematisch. Hier läuft ein Top-Manager einer der wichtigsten Regulierungsbehördern zu einer der wichtigsten Banken der Welt über.

Karriere

  • 2007 Berater („International Advisor“) von Goldman Sachs
  • 1998-2006 Direktoriumsmitglied der EZB
  • 1990-1998 Chefvolkswirt der Deutschen Bundesbank
  • 1988 bis 1990 war er Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • 1973 Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Geld und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg
  • 1967 Direktor des Instituts für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an die Universität Erlangen-Nürnberg[2]

Verbindungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Kanzlerin beruft Issings Expertengruppe Spiegel-online, 28. Oktober 2008, abgerufen am 14. Mai 2010.
  2. ↑ Lebenslauf Ottmar Issing bei der EZB (englisch), abgerufen am 14. Mai 2010.