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Der '''Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung''', die sogenannten '''"Fünf Wirtschaftsweisen"''', hat die Aufgabe die gesamtwirtschaftliche Entwicklung - unabhängig - zu begutachten. | Der '''Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung''', die sogenannten '''"Fünf Wirtschaftsweisen"''', hat die Aufgabe die gesamtwirtschaftliche Entwicklung - unabhängig - zu begutachten. | ||
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===Ehemalige Mitglieder=== | |||
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**schied Ende Februar 2012 aus dem Sachverständigenrat aus und wechselte in den Verwaltungsrat der Schweizer Großbank [[UBS]].<ref>[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sachverstaendigenrat-wirtschaftsweise-weder-di-mauro-wechselt-zur-ubs-11636345.html Wirtschaftsweise Weder di Mauro wechselt zur UBS]FAZ.net vom 03.02.2012, abgerufen am 14.02.2012</ref> | |||
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*[[Wolfgang Franz]] | |||
**wurde auf Empfehlung der Arbeitgeber ernannt | |||
**2002-2009 Mitglied des "Kronberger Kreises" der [[Stiftung Marktwirtschaft]] | |||
**Aufsichtsratsmitglied von [[Ernst & Young]] | |||
== Fallstudien und Kritik == | |||
===11/2013: Sachverständigenrat kritisiert die mutmaßliche Verwässerung der Agenda 2010 === | |||
Die fünf Wirtschaftsweisen haben ein vernichtendes Zwischenfazit der bisherigen Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD gezogen. In ihrem Jahresgutachten 2013/14 kritisieren die Ökonomen praktisch alle wichtigen Vereinbarungen, die sich zwischen den mutmaßlichen Bündnispartnern abzeichnen. Dazu zählen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Reform der Ökostromförderung, die Mietpreisbremse sowie bessere Renten für Mütter, Niedrigverdiener und langjährig Beschäftigte.<ref>[http://www.sueddeutsche.de/politik/warnung-der-wirtschaftsweisen-vernichtendes-zeugnis-fuer-union-und-spd-1.1817230 Vernichtendes Zeugnis für Union und SPD] Sueddeutsche.de vom 13. November 2013, abgerufen am 14.11.2013</ref> | |||
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*[[Mont Pelerin Society]], Mitglied | *[[Mont Pelerin Society]], Mitglied | ||
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*Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Johann Gutenberg-Universität Mainz | |||
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Quelle: <ref>[http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/47.html#c111 Webseite Sachverständigenrat - Ehemalige Ratsmitglieder] abgerufen am | Quelle: <ref>[http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/47.html#c111 Webseite Sachverständigenrat - Ehemalige Ratsmitglieder] abgerufen am 05.06.2014</ref> | ||
== Kurzdarstellung und Geschichte== | |||
Der Sachverständigenrat ist ein Gremium der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung. Er wurde im Jahre 1963 eingerichtet. | |||
Der Rat hat fünf Mitglieder, die auf Vorschlag der Bundesregierung für 5 Jahre berufen werden.<ref>[http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/ueberuns.html Sachverständigenrat-Webseite-Über uns] abgerufen am 10.02.2012</ref> Die Mitglieder des Sachverständigenrates dürfen nicht Repräsentant eines Wirtschaftsverbandes oder einer Organisation der Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sein oder zu diesen in einem ständigen Dienst- oder Geschäftsbesorgungsverhältnis stehen.<ref>§ 1 Abs. 3 des "Gesetzes über die Bildung eines Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung"</ref> Traditionsgemäß haben bei der Besetzung je eines der Mitglieder der Gemeinschaftsausschuss der deutschen Wirtschaft (auch als Arbeitgeber bezeichnet) und die Gewerkschaften ein Mitspracherecht. | |||
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Version vom 5. Juli 2016, 08:55 Uhr
| Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung | |
|---|---|
![]() | |
| Hauptsitz | Im Statistischen Bundesamt, Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden |
| Gründung | 1963 |
| Tätigkeitsbereich | |
| Mitarbeiter | |
| Etat | |
| Webadresse | www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de |
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die sogenannten "Fünf Wirtschaftsweisen", hat die Aufgabe die gesamtwirtschaftliche Entwicklung - unabhängig - zu begutachten.
Ziel ist es die Öffentlichkeit und Politik über diese Entwicklung zu informieren. Zu diesem Zweck wird jährlich ein Gutachten erstellt, welches der Bundesregierung bis zum 15. November zugeleitet wird.
Aktuelle und ehemalige Mitglieder des Sachverständigenrates bewegen sich ebenso in neoliberalen Netzwerken.
Einflussnahme und Lobbystrategien
Ehemalige Mitglieder
- Beatrice Weder di Mauro
- schied Ende Februar 2012 aus dem Sachverständigenrat aus und wechselte in den Verwaltungsrat der Schweizer Großbank UBS.[1]
- Unternehmensbeirat von Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft[2]
- Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat des Wirtschaftsrat der CDU
- Wolfgang Franz
- wurde auf Empfehlung der Arbeitgeber ernannt
- 2002-2009 Mitglied des "Kronberger Kreises" der Stiftung Marktwirtschaft
- Aufsichtsratsmitglied von Ernst & Young
Fallstudien und Kritik
11/2013: Sachverständigenrat kritisiert die mutmaßliche Verwässerung der Agenda 2010
Die fünf Wirtschaftsweisen haben ein vernichtendes Zwischenfazit der bisherigen Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD gezogen. In ihrem Jahresgutachten 2013/14 kritisieren die Ökonomen praktisch alle wichtigen Vereinbarungen, die sich zwischen den mutmaßlichen Bündnispartnern abzeichnen. Dazu zählen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Reform der Ökostromförderung, die Mietpreisbremse sowie bessere Renten für Mütter, Niedrigverdiener und langjährig Beschäftigte.[3]
Organisationsstruktur und Personal
| Mitglieder | |
|---|---|
| Christoph M. Schmidt (Vorsitzender) |
|
| Peter Bofinger |
|
| Lars P. Feld |
|
| Isabel Schnabel |
|
| Volker Wieland |
|
(Stand: Juli 2016) Quelle: [4]
| Relevante ehemalige Mitglieder | |
|---|---|
| Wolfgang Franz | März 2003 - Februar 2013, Mai 1994 - Februar 1999 |
| Beatrice Weder di Mauro | August 2004 - Februar 2012 |
| Wolfgang Wiegard | März 2001 - Febr 2011 |
| Bert Rürup | März 2000 - Febr 2009 |
| Axel Weber | März 2002 - April 2004 |
| Juergen B. Donges | April 1992 - Februar 2002 |
| Otmar Issing | April 1988 - September 1990 |
Quelle: [5]
Kurzdarstellung und Geschichte
Der Sachverständigenrat ist ein Gremium der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung. Er wurde im Jahre 1963 eingerichtet. Der Rat hat fünf Mitglieder, die auf Vorschlag der Bundesregierung für 5 Jahre berufen werden.[6] Die Mitglieder des Sachverständigenrates dürfen nicht Repräsentant eines Wirtschaftsverbandes oder einer Organisation der Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sein oder zu diesen in einem ständigen Dienst- oder Geschäftsbesorgungsverhältnis stehen.[7] Traditionsgemäß haben bei der Besetzung je eines der Mitglieder der Gemeinschaftsausschuss der deutschen Wirtschaft (auch als Arbeitgeber bezeichnet) und die Gewerkschaften ein Mitspracherecht.
Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

Einzelnachweise
- ↑ Wirtschaftsweise Weder di Mauro wechselt zur UBSFAZ.net vom 03.02.2012, abgerufen am 14.02.2012
- ↑ Pressemitteilung:Deloitte gründet Unternehmensbeirat Deloitte-Webseite, abgerufen am 12.10.2011
- ↑ Vernichtendes Zeugnis für Union und SPD Sueddeutsche.de vom 13. November 2013, abgerufen am 14.11.2013
- ↑ Webseite Sachverständigenrat - Mitglieder abgerufen am 05.07.2016
- ↑ Webseite Sachverständigenrat - Ehemalige Ratsmitglieder abgerufen am 05.06.2014
- ↑ Sachverständigenrat-Webseite-Über uns abgerufen am 10.02.2012
- ↑ § 1 Abs. 3 des "Gesetzes über die Bildung eines Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung"
