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von E. Martin

Florian Hahn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Florian Hahn''' (*''14. März 1974 in München''), Elektronic Marketing Fachwirt (BAW)), ehem. Mitarbeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei [[Krauss-Maffei Wegmann]], ist ein der Rüstungsindustrie nahe stehender CSU-Politiker. Er ist Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags und  Sprecher der CSU-Landesgruppe für Auswärtiges, Verteidigung, Angelegenheiten der Europäischen Union, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Weiterhin ist er Mitglied des Präsidiums der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]], die Bundestagsabgeordnete und Militärs mit Rüstungslobbyisten zusammenbringt.
'''Florian Hahn''' (*''14. März 1974 in München''), Elektronic Marketing Fachwirt (BAW)), ehem. Mitarbeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Rüstungskonzern [[Krauss-Maffei Wegmann]], ist ein der Rüstungsindustrie nahe stehender CSU-Politiker. Er ist Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags und  Sprecher der CSU-Landesgruppe für Auswärtiges, Verteidigung, Angelegenheiten der Europäischen Union, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Weiterhin ist er Aufsichtsratsmitglied des Rüstungsunternehmens Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH und Präsidiumsmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]], die Bundestagsabgeordnete und Militärs mit Rüstungslobbyisten zusammenbringt.
   
   
Hahn setzt sich regelmäßig für die Belange der Rüstungswirtschaft ein. Als Siegmar Gabriel 2014 ankündigte, den Rüstungsexport zu reduzieren, sprach Hahn von der "Beerdigung der Rüstungsindustrie". <ref>[http://www.zeit.de/2014/34/ruestungsexport-kurden-sigmar-gabriel Rüstungsexport Frieden durch deutsche Waffen? ZEIT online vom 14. August 2014], abgerufen am 01. 02. 2015</ref> Nach Einschätzung der ZEIT wirkte diese - und ähnliche Äußerungen anderer Politiker von CDU und CSU - so, als stammten sie direkt aus den Papieren der Waffenlobbyisten. Hahn setzt sich für eine Fortsetzung von Rüstungsgütern an Saudi-Arabien ein, die wegen der Verletzung der Menschenrechte in Frage gestellt wurden: "Wenn solche Rüstungsexporte wie jetzt der Panzerverkauf an Saudi-Arabien nicht mehr zustande kommen, wird die deutsche Wehrindustrie nicht überleben".<ref>[http://www.welt.de/politik/deutschland/article126946802/Warum-wir-deutsche-Boote-in-die-Wueste-schicken.html Warum wir deutsche Boote in die Wüste schicken, Die Welt online vom 14. April 2014], abgerufen am 01. 02. 2015</ref>
Hahn setzt sich regelmäßig für die Belange der Rüstungswirtschaft ein. Als Siegmar Gabriel 2014 ankündigte, den Rüstungsexport zu reduzieren, sprach Hahn von der "Beerdigung der Rüstungsindustrie". <ref>[http://www.zeit.de/2014/34/ruestungsexport-kurden-sigmar-gabriel Rüstungsexport Frieden durch deutsche Waffen? ZEIT online vom 14. August 2014], abgerufen am 01. 02. 2015</ref> Nach Einschätzung der ZEIT wirkte diese - und ähnliche Äußerungen anderer Politiker von CDU und CSU - so, als stammten sie direkt aus den Papieren der Waffenlobbyisten. Hahn setzt sich für eine Fortsetzung von Rüstungsgütern an Saudi-Arabien ein, die wegen der Verletzung der Menschenrechte in Frage gestellt wurden: "Wenn solche Rüstungsexporte wie jetzt der Panzerverkauf an Saudi-Arabien nicht mehr zustande kommen, wird die deutsche Wehrindustrie nicht überleben".<ref>[http://www.welt.de/politik/deutschland/article126946802/Warum-wir-deutsche-Boote-in-die-Wueste-schicken.html Warum wir deutsche Boote in die Wüste schicken, Die Welt online vom 14. April 2014], abgerufen am 01. 02. 2015</ref>

Version vom 1. Februar 2015, 21:10 Uhr

Florian Hahn (*14. März 1974 in München), Elektronic Marketing Fachwirt (BAW)), ehem. Mitarbeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann, ist ein der Rüstungsindustrie nahe stehender CSU-Politiker. Er ist Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags und Sprecher der CSU-Landesgruppe für Auswärtiges, Verteidigung, Angelegenheiten der Europäischen Union, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Weiterhin ist er Aufsichtsratsmitglied des Rüstungsunternehmens Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH und Präsidiumsmitglied der Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik, die Bundestagsabgeordnete und Militärs mit Rüstungslobbyisten zusammenbringt.

Hahn setzt sich regelmäßig für die Belange der Rüstungswirtschaft ein. Als Siegmar Gabriel 2014 ankündigte, den Rüstungsexport zu reduzieren, sprach Hahn von der "Beerdigung der Rüstungsindustrie". [1] Nach Einschätzung der ZEIT wirkte diese - und ähnliche Äußerungen anderer Politiker von CDU und CSU - so, als stammten sie direkt aus den Papieren der Waffenlobbyisten. Hahn setzt sich für eine Fortsetzung von Rüstungsgütern an Saudi-Arabien ein, die wegen der Verletzung der Menschenrechte in Frage gestellt wurden: "Wenn solche Rüstungsexporte wie jetzt der Panzerverkauf an Saudi-Arabien nicht mehr zustande kommen, wird die deutsche Wehrindustrie nicht überleben".[2]

Karriere

  • seit 2014 Vorsitzender des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU
  • seit 2014 Sprecher der CSU-Landesgruppe für Auswärtiges, Verteidigung, Angelegenheiten der Europäischen Union, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
  • seit 2013 Mitglied des Parteivorstandes der CSU
  • seit 2012 Dozent an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW)
  • seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Mitarbeiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Krauss-Maffei-Wegmann (keine Angaben für die Zeit der Beschäftigung)
  • Mitarbeiter der Geschäftsführung der Gast Service AG (keine Angaben für die Zeit der Beschäftigung)
  • 2006 - 2009 berufsbegleitender MBA-Studiengang an der Universität für Weiterbildung Krems
  • Ausbildung zum Electronic Marketing Fachwirt an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW)

Quelle: [3][4][5][6]

Mitgliedschaft in Ausschüssen und Arbeitsgruppen des Deutschen Bundestags

  • Verteidigungsausschuss
  • Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
  • Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (stellvertretendes Mitglied)
  • Parlamentskreis Mittelstand
  • Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik
  • Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler

Quelle: [7]

Funktionen in Unternehmen

  • seit 2010 Mitglied des Aufsichtsrats der IABG - Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn (mit dem Geschäftsbereich "Verteidigung und Sicherheit"). Die IABG ist Mitglied der Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik, deren Präsidiumsmitglied Hahn ist
  • seit 2010 Beiratsmitglied der Zeitschrift "Wehrtechnik", Mönch Verlagsgesellschaft mbH

Verbindungen / Netzwerke

Quelle: [8]

Zitate

Weiterführende Informationen

  • …


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