Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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#REDIRECT [[Bundesverband_der_Energie-_und_Wasserwirtschaft]]
 
{{BoxOrganisation
| Name            = Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
| Rechtsform      = eingetragener Verein
| Tätigkeitsbereich  = Gas-, Wasser- und Abwasserwirtschaft
| Gründungsdatum  = 2007
| Hauptsitz            = Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin
| Lobbybüro Deutschland =
| Lobbybüro EU =
| Homepage        = [http://www.bdew.de www.BDEW.de]
}}
Der '''Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft''' ist seit 2007 der deutsche Spitzenverband von Unternehmen der Energie- und Wasserbranche. Er ging aus dem Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft hervor.
 
==Kurzdarstellung und Geschichte==
 
==Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==
 
==Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==
 
==Fallbeispiele und Kritik==
===Lobbyisten in Ministerien===
Der Verband hatte einen Mitarbeiter für die Taskforce Netzzugang im Bundesministerium.
 
<span style="font-size: 10px;"><span style="color: #608e91;">'''Lobbyisten im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie'''</span></span>
{| style="width: 640px; height: 80px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="5"
|- style="background-color: #f2f2f2;"
| style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em"|'''Zeitraum'''
| style="border: 1px solid #aaaaaa;"|Zwischen April 2001 und 02.09.2003<ref name ="adamek57">Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer & Witsch, S. 57- 65</ref> bzw. 01.09.2003<ref name="Grüne">[http://dip.bundestag.de/btd/16/037/1603727.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zu "Mitarbeit von Beschäftigten von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen in Bundesministerien und in nachgeordneten Bundesbehörden" vom 04.12.2006, letzter Zugriff 09.09.2011</ref>
|- style="background-color: #f9f9f9;"
| style="border: 1px solid #aaaaaa;"|'''Mitarbeiter'''
| style="border: 1px solid #aaaaaa;"|Eine Mitarbeiterin
|- style="background-color: #f9f9f9;"
| style="border: 1px solid #aaaaaa;"|'''Bearbeitete Themen'''
| style="border: 1px solid #aaaaaa;"|Arbeit im Rahmen der „Task Force Netzzugang“. Unterstützung und Beratung in spezifischen wirtschaftspolitischen und technologischen Fragen sowie bei der Erstellung von Info-Broschüren. Dabei wurde auch Einsicht zu vertraulichen Behördenunterlagen gewährt
|}
Die '''Task Force Netzzugang''' sollte die Strom- und Gasnetzregulierung unterstützen, bestehende Wettbewerbsbeschränkungen aufspüren und bei Konflikten zwischen den Netzinhabern und neuen Anbietern vermitteln. Die Mitarbeiter der Task Force hatten u.a. Zugang zu den Entwürfen eines Monitoringberichts über die Wettbewerbssituation im Strom und Gasmarkt, der den Bundestagsabgeordneten als Information bei der Abstimmung über eine Neufassung des Energiewirtschaftsgesetzes diente.
Eine unbekannte Person, die möglicherweise aus der Task Force stammt, spielte dem Energiekonzern [[E.ON]] den Monitoringbericht zu, sodass E.ON auf die Ausarbeitung des Berichts noch zu eigenen Gunsten Einfluss ausüben konnte. Weitere Mitglieder der Taskforce kamen vom [[Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft]], dem [[Verband kommunaler Unternehmen]], der [[European Federation of Energy Traders (EFET) Deutschland]] und [[Wingas]].<ref name="adamek57"/>
 
== Weiterführende Informationen ==
 
== Einzelnachweise ==
<references/>
 
[[Kategorie:Energie]]
[[Kategorie:Lobbyisten_in_Ministerien]]

Aktuelle Version vom 19. Oktober 2015, 15:06 Uhr